Mühldorf-Tüßling: Konjunkturpaket-Gelder werden nicht verbaut

Mühldorfer Anzeiger:

Mühldorf/Berlin – SPD-Bundestagsabgeordneter Ewald Schurer ist mit seinem Antrag gescheitert, die nicht verbrauchten 117 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm für den Bau des Bahnabschnitts Mühldorf – Tüßling in den normalen Haushalt zu übertragen. Die Mehrheit des Haushaltsausschuss lehnte eine entsprechende Verpflichtungsermächtigung ab.

Politik: Chemieindustrie profitiert vom Ausbau der Strecke München-Mühldorf-Freilassing

Inn-sider.de: Anlässlich des heutigen Besuchs von Vertretern der Industrie aus dem Chemiedreieck hat Herr Stephan Mayer, MdB gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer über den aktuellen Stand des Ausbaus der Bahnstrecke München-Mühldorf-Freilassing informiert:

Passauer Neue Presse: Vergangene Woche gab’s positive Signale aus Berlin für den Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf-Burghausen. Der Verkehrsausschuss des Bundestages hat diese Strecke auf die „höchste Prioritätsstufe“ gestellt.

Kritik der Pendler zeigt Wirkung: Josel im Landtag angegangen

Mofair.de:  München. „Bahn-Forum“ des Landtags, das klingt eigentlich nach Gesprächskreis in angenehmer Atmosphäre. Für Klaus-Dieter Josel, den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für Bayern, ging es bei seinem Auftritt beim Bahn-Forum indes heiß her.
In einem „sehr harten Gespräch“, so hieß es, habe man Josel in der vom Chef des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses, Erwin Huber (CSU), geleiteten Runde klargemacht, dass man außerordentlich unzufrieden mit den Leistungen der Bahn in Bayern sei. Vor allem, was die Verbindungen nach Ostbayern angeht, musste sich Josel dem Vernehmen nach viel Kritik anhören.

Mühldorf: Gleisbruch war bei Abfahrt bekannt!

Der regionale Ansprechpartner Nahverkehr hat sich auf unsere Beschwerde bezüglich des „Mangelhaften Krisenmanagement zwischen Mühldorf und München“  geäußert.

Über 60 Minuten Verspätung zeigte nach der Ankunft in München die Uhr. Abfahrt in Mühldorf war planmäßig um 5.46 Uhr. Diese verzögerte sich bis 5.53 Uhr. Um 5.34 Uhr war der Gleisbruch und dir damit drohende, längere Verspätung bereits bekannt. Nur die Fahrgäste im betroffenen Zug wurden   darüber nicht informiert:

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Kundenbroschüre vom „stressfreien Pendeln“ wie ein schlechter Witz

Leserbrief im Oberbayerischen Volksblatt vom 13. November 2010:

„Im Westen nichts Neues“ titelte Ihre Zeitung zur Isental- Autobahn. Dies gilt einmal mehr auch für den Bahnausbau und die aktuellen Probleme (brennende Loks, Gleisbruch, im Herbstlaub liegengebliebene Güterzüge und so weiter) bei der Südostbayernbahn. Dagegen liest sich deren Kundenbroschüre vom „stressfreien Pendeln“ wie ein schlechter Witz: Weiterlesen

Mühldorf: Neue Diesellokomotiven fürs Chemiedreieck

Passauer Neue Presse: Burghausen. Jetzt kommt greifbare Bewegung in die
Diskussion um eine Verbesserung der Infrastruktur in der
Region. In einer internen Präsentation für die Industriekunden im Bayerischen Chemiedreieck stellten gestern vormittag Vertreter des Logistik-Dienstleisters DB Schenker die neue Generation sechsachsiger Güterzugslokomotiven vor, die im Lauf der kommenden Wochen die angejahrten Maschinen der Baureihen 225, 232 und 233 ablösen sollen.

Passauer Neue Presse: Wir fordern die versprochene Infrastruktur
ChemDelta Bavaria zeigt Flagge beim CSU Parteitag – „Offene Wunden“ der Export- und Chemieregion an Inn und Salzach

Passauer Neue Presse: NOTIZEN AM RANDE
Infrastruktur als zentraler Aspekt der Nachhaltigkeit

Garching-Trostberg: „Bahnstrecke mit Zukunft“

Chiemgau-Online: Trostberg/Tacherting/Garching. „Ich glaube fast, da ist der Zug tatsächlich abgefahren“, sieht Tachertings Bürgermeister Hans Hellmeier die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs auf der Straße Trostberg-Garching pessimistisch. Eher optimistischer sind seine Amtskollegen am Anfang und am Ende der Strecke: Karl Schleid, Trostberg, und Wolfgang Reichenwallner, Garching. Sie setzen auf den zweigleisigen Ausbau der Strecke München-Mühldorf, dann werde die Linie auch wieder Zukunft haben. In einem Punkt sind sich alle einig: Für die Industrie ist die Verbindung lebenswichtig, heute ebenso wie vor 100 Jahren, als die Bahnlinie eingeweiht wurde.

Erdinger Ringschluss ist noch lange nicht „rund“

Passauer Neue Presse: Erding. Die Trassenplanung für eine Anbindung der Bahn-Stammstrecke von Mühldorf nach München über die Walpertskirchner Spange und den Erdinger Ringschluss zum Münchner Flughafen sorgte im Sommer für Schlagzeilen. Statt der ursprünglich in Erding favorisierten Nordvariante der Walpertskirchner Spange, die in der Nähe des Militärflughafens in die in Richtung Zivilflughafen zu verlängernde S-Bahn einschleifen sollte, wurde seitens des bayerischen Wirtschaftsministeriums eine Südvariante im Stadtrat vorgestellt.

Neue Ausbauplanungen München- Mühldorf: Nur in „optimiertem“ Zuschnitt

Neuer Bedarfsplan Schienenwege und die evtl. Auswirkungen auf den Ausbau München- Mühldorf- Freilassing:

Inn-sider.de: Eine Sicherung der Projektfinanzierung oder eine Festlegung der Reihenfolge der Realisierung der Projekte ist mit der Bewertung allerdings nicht verbunden. Kein Ausbau im S-Bahn-Bereich!

S2 soll bis Dorfen fahren

Merkur-Online: Landkreis – Der Ausbau der Bahnstrecke München – Freilassing ist in die höchste Prioritätenklasse aufgestuft worden (siehe Kasten). Hintergrund dafür ist auch der zunehmende Güterverkehr. Eine Folge: Dorfen soll stündlich mit einer geteilten S 2 bedient werden.

Innsalzach24.de:  Berlin/Mühldorf – Bei der vorgestellten „Überprüfung der Bedarfspläne“ für die Bundesschienenwege ist die Strecke München-Mühldorf-Freilassing-Grenze Österreich aufgewertet worden.

Merkur-Online: Landkreis – Bei der am Donnerstag im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages vorgestellten Überprüfung der Bedarfspläne für die Bundesschienenwege ist die Strecke München-Mühldorf-Freilassing aufgewertet worden.

Passauer Neue Presse: Die Signale für den zweigleisigen Bahnausbau und die Elektrifizierung bis Burghausen scheinen gerade auf „Grün“ umzuspringen: Der Verkehrsausschuss des Bundestages hat in seiner gestrigen Sitzung die Bahnstrecke ins Bayerische Chemiedreieck auf die „höchste Prioritätsstufe“ gestellt

Die Bahn in Mühldorf und ihre Macher von weit her

Inn-sider.de: Der Stolz der Stadt Mühldorf, die Eisenbahn, verliert zusehends an Bodenständigkeit. Fahrgäste beschweren sich über Überheblichkeit des Personals. Doch das folgt nur Anweisungen von ,,oben“.

Oben heißt bei der Südostbayernbahn Christoph Kraller. Ein Traunsteiner, aus der großen, übermächtigen Kreisstadt im Chiemgau. Der Stadt der Vorgesetzten für Polizei, Berufsschulen, manche Ämter und Gerichte. Der Stadt mit zwei Bahngleisen und Elektrifizierung, mit Fernzughalt und Obrigkeitsflair.
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Politische Versprechen: Keinen Eierschwammerl oder keinen Pfifferling mehr wert?

Passauer Neue Presse: Hier geht es nicht um die nebenstehend beschriebene Immobilie in einer Zwangsversteigerung, sondern um Stoff mit dem Potenzial zu einer politischen Konkursmasse. Das endlose Thema ist wieder mal der versprochene, aber längst nicht mit dem notwendigen Nachdruck betriebene Bahnausbau in der Region. Die Konkursmasse könnte sich dabei durchaus grenzüberschreitend ergeben.

CSU-Lehmer: Wir sind 20 Jahre im Rückstand

Merkur-Online: Lehmer, der am Vortag eine CSU-interne Verkehrskonferenz besucht hatte, bezeichnete die Flughafenerschließung („Wir sind 20 Jahre im Rückstand“) als vorrangige Aufgabe, die zügig vorangetrieben werde. Allerdings sei er „nicht ganz euphorisch, weil auf dem Bundesverkehrswegeplan viel mehr Projekte stehen, als Geld da ist“.

Ausbau der S-Bahn Stammstrecke Finanzierung für den zweiten Tunnel stockt

Merkur-Online: München – Der Bau des zweiten S-Bahn-Stammstreckentunnels verschiebt sich erneut. Nicht 2011, sondern erst 2012 sollen nun die Bagger anrollen. Eine Fertigstellung bis zu Olympia 2018 wird damit fast unmöglich. Kann das Vorhaben daran scheitern?

Süddeutsche Zeitung: Der zweite S-Bahn-Tunnel ist eines der Großprojekte Münchens. Für den Bund hat der teure Bau jedoch nur dritte Priorität, der Beginn wurde auf 2012 verschoben.

Straße statt Schiene: „Großmannssucht stoppen!“

Chiemgau-Online: Waging am See (rgz). Die Bürgerproteste gegen „Stuttgart 21“ zeigen es: Für Politiker wird es immer schwerer, Großprojekte zu planen und umzusetzen. Nun wollen sich Bürgerinitiativen aus der Region zur grenzüberschreitenden Bürgerallianz „Grenzenlos“ zusammenschließen. (…) Während Milliarden in den Straßenbau flössen, sei kaum Geld da für den Ausbau des Schienenverkehrs, etwa dieStrecke München-MühldorfFreilassing

Gigaliner statt Güterzüge: Die Schiene auf dem Abstellgleis

Inn-sider.de: BR- Online: Im Mai 2011 kommen sie nach Bayern: die Riesen-LKW namens „Gigaliner“. Doch während der Gütertransport auf der Straße damit noch effizienter und kostengünstiger wird, landet der Schienengüterverkehr auf dem Abstellgleis. So wartet das Unternehmen „Wacker Chemie“ beispielsweise seit Jahren vergeblich auf eine bessere Zuganbindung.

Siehe auch:

Herbstlauf bremst Mühldorfer Güterzug: 80 Minuten Verspätung