Bürgerinitiative Dorfen: Offener Brief an Bundesverkehrsminister Dr. Ramsauer

Bahnausbau.de: Dorfen, den 9.2.2012

Sehr geehrter Herr Bundesverkehrsminister Dr. Ramsauer,

wie Ihnen aufgrund Ihres am 23.01.2012 erfolgten Besuches in Dorfen zur Besprechung des weiteres Ausbaus der Bahnstrecke München – Mühldorf – Freilassing (ABS 38) erinnerlich sein dürfte, hat sich in der Stadt Dorfen eine Bürgerinitiative gegründet, die sich dafür einsetzt, dass der anstehende zweigleisige Bahnausbau im Bereich Dorfen im Rahmen einer Troglösung erfolgt. Grund hierfür ist einerseits die im Falle eines ebenerdigen Ausbaus zu befürchtende Verunstaltung des Stadtbildes durch kilometerlange und mehrere Meter hohe Lärmschutzwände und andererseits die bereits jetzt schwierige Verkehrssituation im Kreuzungsbereich der Bahnlinie mit der Bundesstraße 15.

Mühldorf- Tüßling: Pläne liegen ab Dienstag aus- Diskussion um Lärmschutz-Maßnahmen

Diskussionen im Mühldorfer Stadtrat über moderne Lärmschutz- Möglichkeiten:

http://www.ovb-online.de/muehldorf/plaene-liegen-dienstag-1614869.html

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„Effektiver Lärmschutz ist aktiver Gesundheitsschutz“

Inn-sider.de: Vor zwei Jahren hat die Bayerische Staatsregierung ein
Aktionsbündnis für besseren Verkehrslärmschutz ins Leben gerufen.
Im Ministerrat legten Umwelt-und Gesundheitsminister Dr. Marcel
Huber, Innenminister Joachim Herrmann und Verkehrsstaatssekretärin
Katja Hessel jetzt einen ersten Zwischenbericht vor. „Verkehrslärm ist
eines der drängendsten Umweltprobleme. Ziel der Staatsregierung ist
es, den Verkehrslärm spürbar zu verringern“, teilten die
Kabinettsmitglieder mit. Umwelt- und Gesundheitsminister Huber
betonte: „Lärm kann krank machen. Deshalb ist effektiver Lärmschutz
auch aktiver Gesundheitsschutz.“ Das 6-Punkte-Programm des
Aktionsbündnisses umfasst folgende Maßnahmen zur
Lärmverringerung bei Straßen-, Schienen- und Flugverkehr:

Bahnausbau: Spitzentreffen der Kommunalpolitiker mit Bundesverkehrsminister Ramsauer bei Dorfen!

Inn-sider.de: Am kommenden Montag, 23. Januar 2012, findet bei Dorfen ein Treffen der heimischen Bürgermeister und Landräte mit Bundesverkehrsminister Ramsauer statt.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit soll unter anderem über den Ausbau der Bahn München- Mühldorf- Freilassing (ABS 38), das weitere Vorgehen beim Bau einer Schienen- Anbindung an den Flughafen München und damit die derzeit umstrittenen Lärmschutz- Maßnahmen entlang der Skizzen- Zeichnungen der Bahn im Raum Dorfen diskutiert werden. Weiterlesen

Wir wünschen ein gutes und gesundes Jahr 2012!

Wir wünschen ein gutes und gesundes Jahr 2012!

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Dafür bedanken wir uns ganz herzlich!

Wir konnten in diesem Jahr viele falschen Versprechen entlarven, nervten mit Anfragen Bahn, Politik und Ministerien.

Jetzt bleibt nur abzuwarten, welche Schritte Politik und Bahn als nächstes in Erwägung ziehen.

Trotz der Vorplanungen bezüglich des Lärmschutzes in Dorfen verheißen diese Aktivitäten noch lange nicht, dass hier bis zum Jahr 2020 die Bagger anrücken. Planungen bezüglich des Lärmschutzes sind Teil der „Vorplanungen“, Vorplanungen sind allerdings nur ein Planungsstadium. Auch das haben wir heuer gelernt. Weiterlesen

Förderkreis Dorfen: Ja zu Ausbau von Straße und Schiene

Merkur-Online: Beim geplanten Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf vertritt der Förderkreis als Vereinigung der Gewerbetreibenden ein klare Haltung. „Der Bahnausbau bring Dorfen keinen Vorteil. Es werden nicht mehr Personenverbindungen angeboten werden, sondern nur der Güterverkehr wird steigen. Somit gibt es für uns nur einen zweigleisigen Bahnausbau mit Troglösung. Alles andere wäre eine Katastrophe“, urteilt Tremmel.

Bahnausbau Dorfen: Stadt zum Handeln aufgefordert

Merkur-Online: Dorfen – Die Bürgerinitiative Bahnausbau fordert von der Stadt, alles zu unternehmen, damit der Ausbau der Bahnstrecke nicht so realisiert wird, wie dies die DB Netz AG plant.

Über den Ausbau der Bahnlinie München-Mühldorf wird schon seit fast zwanzig Jahren gesprochen. Doch erst jetzt erhalten die Pläne der Bahn brisanz. Bei einem Gespräch in der Stadt hatten Vertreter der DB Netz AG kurz vor Weihnachten unmissverständlich klar gemacht, dass entstehende Mehrkosten, die aufgrund von Planungswünschen der Stadt, die über die notwendigen Planungen der Bahn hinausgingen, alleine von der Stadt zu tragen wären.

Dorfen: Bürgerinitiative stellt Signal bei Bahnausbau auf Rot

Merkur-Online: Diese Politik hat bei der Deutschen Bahn System. Seit Jahren wird der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke geplant. Doch was wirklich Sache ist, darüber haben sich die Bahnoberen bisher immer nur nebulüs geäußert. „Die Bahn spielt auf Zeit, dass kann nicht sein“ ärgert sich Bürgermeister Grundner. Nicht nur die Parkplatzsituation sei längst unerträglich, auch was die Verkehrsstaus durch den B 15-Bahnübergang betreffe, sei die Situation nicht mehr hinnehmbar. „Die Bahn ist jetzt am Zug“, fordert Grundner. Es müssten endlich Lösungen her, unabhängig davon, wann der zweigleisige Ausbau komme. Freilich öffentlichen Druck auszuüben, das ist auch für Grundner noch kein wirkliches Thema.

Güterverkehr: Bahnen sollen eine Lärm-Gebühr bezahlen

Welt-Online: Die Bundesregierung will den Verkehrslärm in Deutschland reduzieren. Im Zugverkehr soll künftig gelten: Wer laut ist, muss dafür bezahlen. (..)

Auch das ist eine gute Nachricht für lärmgeplagte Menschen, aber erneut ein herber Schlag für die Deutsche Bahn. Denn die Umsetzung bedeutet, dass Schienenprojekte erheblich teurer werden können. Derzeit zahlt die Bahn nach eigenen Angaben pro Gleiskilometer im Durchschnitt eine Millionen Euro für den vorgeschriebenen Lärmschutz. Wenn Züge künftig fünf Dezibel leiser sein müssen, dürfte es deutlich mehr sein.

In diesem Jahr wurden rund 100 Millionen aus Haushaltsmitteln für die Umsetzung des 1999 begonnen Lärmsanierungsprogramms eingesetzt – in etwas so viel wie im Jahr zuvor. Damit wurden bislang 1054 Kilometer Strecke mit 725 Ortsdurchfahrten saniert. Dennoch: Der Bericht schließt an dieser Stelle mit der Feststellung: „Es besteht noch erheblicher Nachholbedarf.“

Lärmschutz: Ramsauer will leise Autos und Bahnen

Merkur-Online: “Der Verkehrslärm ist eine Belastung für die Menschen“, sagte er der “Saarbrücker Zeitung“ (Dienstag). Nach Angaben des Blattes, die sich auf einen Ministeriumsbericht stützen, sollen bis 2020 die Störungen durch Flugzeuge um 20 Prozent reduziert werden, durch Autos, Lastwagen und Motorräder um 30 Prozent sowie durch Bahn und Binnenschifffahrt um 50 Prozent. Bei der Bahn wolle Ramsauer Ende 2012 lärmabhängige Trassenpreise einführen.

Mühldorf- München: Planungsvereinbarung zwischen Bund und Bahn seit 2009 in „Abstimmung“

In einem Brief auf Fragen von Berufspendlern, hat sich Bayerns Bahnchef Klaus- Dieter Josel zum Sachstand des Ausbaues der heimischen Bahnlinie München- Mühldorf geäußert. Josel handelte im Auftrag von Bahnchef Dr. Grube in Berlin.

Wir haben uns erlaubt, Rechtsschreibfehler ohne Hinweise zu korrigieren.

Desweiteren bitten wir den dritten Absatz der Einleitung des Schreibens bei der Auflistung und Beantwortung der Fragen im Hinterkopf zu behalten.

Laufende Vorplanungen heißt demnach, man ist dabei, hier eine Planungsvereinbarung abzuschließen, die eigentlich schon im Jahr 2009 angekündigt wurde. Weiterlesen

Altötting: Zum Ärger der Anwohner: Es wird weiter gepfiffen

Passauer Neue Presse: Recht detailliert wurden die Pläne zur Schließung des Bahnübergangs bei der Wiesmühle vor nunmehr über drei Jahren vorgestellt. Was daraus geworden ist, danach hat sich Konrad Heuwieser (FW) jetzt im Stadtrat erkundigt. Die Antwort: Die Deutsche Bahn habe das Vorhaben aus finanziellen Gründen zurückgestellt, sagte Bürgermeister Herbert Hofauer.

Bahnausbau Tüßling: Sorge: Lärm und Erschütterung

inntern.de: Mehr Züge, neue Wege, nicht genug Schutzwände
Tüßling. Mehr Zugverkehr, Lärmschutzwände, ein untertunnelter Bahnsteigzugang, weiträumige Gleisradien – der zweigleisige Ausbau der Bahnlinie München-Freilassing-Salzburg ab voraussichtlich dem Jahr 2013 bringt Neuerungen in die 3100-Einwohner-Gemeinde – aber Heiligenstatt bleibt beim Lärmschutz außen vor.

Mühldorfer Anzeiger:
Mühldorf – Kontroverse Diskussionen über Lärm und Erschütterungen prägten die Informationsveranstaltung über den zweigleisigen Bahnausbau Richtung Tüßling. Anwohner fürchten, dass sich ihre Situation durch den Ausbau verschlechtert.

Wacker schreibt Logistikpartnern leisere Züge vor

Alt- Neuöttinger Anzeiger: Sicherlich finde sich auch eine Möglichkeit, durch die Reduktion der Geschwindigkeit von bis zu 60 Stundenkilometern auf 30 Stundenkilometer bei der Durchfahrt durch das Wohngebiet die Lärm-emission weiter zu reduzieren. Der Zeitverlust von rund zwei Minuten müsse sich im Gesamtlauf der Züge leicht ausgleichen lassen,

Passauer Neue Presse: Das war der Tenor von Wacker-Werkleiter Dr. Willi Kleine und Logistikchef Dr. Siegfried Kiese bei der Präsentation des neuen Ganzzuges mit neuer Lok und neuen Kesselwägen von VTG zum Transport von Essigsäure einschließlich moderner Komposit-Bremsen, die rund 10 Dezibel weniger Lärm versprechen als konventionelle Grauguss-Bremsen.

Lahme Politik gegen Bahn-Lärm

Mofair.de: Krach an Bahnstrecken gehört zu den größten Umweltproblemen der Republik. Jeder fünfte Deutsche fühlt sich durch Zuglärm belästigt. Im Rheintal kämpft eine der größten deutschen Bürgerinitiativen seit Jahren gegen die Belastung durch den stark gewachsenen Güterverkehr, der besonders nachts durch Städte und Dörfer rollt. Diesen Menschen sei kaum vermittelbar, dass viel Geld für Lärmschutz nie bei den Projekten ankomme, kritisiert Dirk Flege, der Chef des Bündnisses Allianz pro Schiene.