Zweiter S-Bahn-Tunnel München: Berlin wartet immer noch auf den Förderantrag aus Bayern

Hofreiter (Grüne): In der Fragestunde wollte ich mich nach dem Stand der Finanzierungsverhandlungen zum zweiten S-Bahn-Tunnel erkundigen. Doch das Bundesverkehrsministerium konnte mir nur antworten, dass der Förderantrag aus Bayern noch nicht eingegangen sei. Damit steht der zweite S-Bahn-Tunnel weiterhin in der Kategorie C im Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG)-Bundesprogramm, also bei den lediglich vorgemerkten, aber noch nicht vom Bund auf ihre Förderfähigkeit geprüften Projekte. Angesichts der Haushaltslage des Bundes könnte man auch sagen, der zweite S-Bahn-Tunnel München steht auf einem Abstiegsplatz.

Zweite Stammstrecke der S- Bahn: Seehofer will Prestigeprojekte retten

Süddeutsche Zeitung Online: An’s Sparen denkt in Bayern so gut wie keiner – trotz schwieriger Haushaltslage will Regierungschef Seehofer Prestigeprojekte für den Freistaat retten.

Der Münchner Merkur berichtet zudem: „Bei stundenlangen Beratungen verständigte sich die Staatsregierung darauf, mit höchster Priorität für die zweite S-Bahn-Stammstrecke zu kämpfen.“ Weiterlesen

Märchen in München: Zweiter S-Bahn-Tunnel und Flughafenanbindung – GVFG-Bundesprogramm völlig überstrapaziert / Verlierer Franken und Schwaben

Hofreiter: „Tischlein deck dich, Esel streck Dich, Knüppel aus dem Sack“ mit Seehofer, Zeil und Ramsauer
Ich kann den Münchner Stadtrat und das bayerische Kabinett fast ein bisschen verstehen: man will auch mal wieder von großen Bauprojekten schwärmen und nicht immer nur in leere Kassen blicken. Doch es hilft nichts, die Tunnel- und Schienenträume in und um München müssen auch finanzierbar sein, und da kommt einem das Märchen „Tischlein deck dich, Esel streck Dich, Knüppel aus dem Sack“ in den Sinn: Seehofer, der allen alles verspricht und anscheinend ein geheimes Tischlein wie aus dem Märchen hat.

S-Bahn-Tunnel: Ja zum Schildbürgerstreich? Planungen zum Ringschluss laufen weiter

Fahrgäste.de:  Aber die Finanzierung wird als eine Herkulesaufgabe angesehen. Und ein nicht regionalzugtauglicher Tunnel wäre ein „Schildbürgerstreich“, meite der CSU-Bezirksvorsitzende.

Fahrgäste.de: Zeil weist Spekulationen über eine Gefährdung des Projekts zurück. „Der Erdinger Ringschluss hat große Bedeutung für die Verkehrsanbindung der Region und deshalb für mich hohe Priorität. Ich gehe davon aus, dass für die Neufahrner Kurve bis 2011/12 Baurecht vorliegen wird und die Verbindung 2016 in Betrieb gehen kann“,

S-Bahn-Ausbau in München Stadtrat unterstützt den zweiten Tunnel

sz-online:

Stadtrat unterstüzt den zweiten Tunnel

Nach der Zustimmung des bayerischen Kabinetts votiert auch der Stadtrat für die umstrittene S-Bahn-Röhre. Nur die FDP schert aus. So schließt sich der Kreis: Nach einer strapaziösen Tour über immer neue Trassenvarianten ist der Münchner Stadtrat wieder dort angelangt, wo er vor vielen Monaten schon einmal war – beim zweiten S-Bahn-Tunnel nämlich. SPD, Grüne und CSU sind für die umstrittene S-Bahn-Röhre.  Nur die FDP stimmt im Stadtrat dagegen.

merkur-online:

Stadtrat sagt Ja zum zweiten S-Bahn-Tunnel

München – Nach der Staatsregierung haben auch der Stadtrat und die Landtags-CSU grünes Licht zum Bau des zweiten S-Bahn-Tunnels gegeben. Trotzdem: Das mehr als zwei Milliarden Euro teure Vorhaben bleibt umstritten.

Regierung will Bahnknoten München ausbauen – Analyse eines großen Beschlusses

Erding – Die Staatsregierung will den Bahnknoten München ausbauen. Allein es fehlt das Geld. Was ist dieser Beschhluss also wert?

Die Entscheidung der Staatsregierung, das Bahnnetz zwischen München und Flughafen auszubauen, ist keine Überraschung. Projekte wie S-Bahn-Ringschluss und Walpertskirchener Spange sind nicht nur Bestandteil des Koalitionsvertrages, Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) hatte die Pläne vor einigen Wochen publikumswirksam vorgestellt.

2. S-Bahn-Röhre: 22400 Bürger schneiden vorhersehbar schlechter ab

Vaterstetten – Der am Dienstag vom bayerischen Kabinett beschlossene Bau der zweiten S- Bahn-Stammstrecke in München hat weitreichende Konsequenzen für den Landkreis Ebersberg – positive wie negative.  Zwar wird es dem Vernehmen nach keinen Ausbau geben, wenn sich die Stadt München dagegen entscheiden sollte, und auch der bayerische Landtag muss im April erst noch zustimmen.