Arbeitsplätze am Flughafen ohne Chance für Region?

Passauer Neue Presse: Das Problem der Region südöstliches Oberbayern: Diese neuen Arbeitsplätze, die am Münchner Flughafen in Aussicht gestellt werden, sind für Pendler aus der Region nicht erreichbar, solange die seit Jahren immer wieder politisch versprochene Walpertskirchener Spange mit dem Erdinger Ringschluss nicht gebaut ist.

Walpertskirchner Spange in Zwickmühle

Passauer Neue Presse: Erding. Die „Walpertskirchener Spange“ und der „Erdinger Ringschluss“ – zwei lange geplante Gleisstrecken der Bahn, drohen an widerstreitenden Interessen zu scheitern. Die neuen Streckenabschnitte würden eine direkte Anbindung des Bayerischen Chemiedreiecks, aber auch vieler Gemeinden im Einzugsbereich der Bahnstrecke Mühldorf – Simbach sowie der Bahnstrecke von Mühldorf aus über Neumarkt nach Eggenfelden und Pfarrkirchen direkt an die „Jobmaschine Flughafen“ sowie die im Umfeld entstehenden Arbeitsplätze anbinden.

Erdinger Ringschluss: Bahnprojekt in Gefahr

Merkur-Online:

Ein Hammer kommt indes zum Abschluss des Kapitels im Bedarfsplan: Voraussetzung für den Bau der Spange, so heißt es da, sei die Elektrifizierung der Freilassinger Strecke, „da in den unterirdischen Flughafenbahnhof nur Züge mit Elektrotraktion einfahren dürfen“. Diese Elektrifizierung indes ist gleichfalls schon lange gefordert – und bislang unerreichbar.

Flughafenbahn: Zeil und der Ringschluss: „Wir diskutieren nicht mehr ewig“

Merkur-Online:

Erding – Nach Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat auch Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) der Nordeinschleifung der Walpertskirchener Spange eine klare Absage erteilt. Was die Südtrasse betrifft, gibt sich der stellvertretende Ministerpräsident aber verhandlungsbereit.

siehe auch:

Weiterlesen

Flughafenbahn: Bürgermeister geht mit Wirtschaftsminister Zeil hart ins Gericht

Merkur-Online:

Erding – Wer Max Gotz auf den Brief von Horst Seehofer anspricht, in dem die Nordeinschleifung der Walpertskirchener Spange quasi beerdigt wird, der hört einen tief durchatmenden Bürgermeister.

siehe auch:

Wirtschaftsminister beerdigt Nordtrasse der Walpertskirchener Spange

Kein viergleisiger Ausbau: Jetzt soll Poings neue Bahnunterführung kommen

Merkur-Online:

Nächste Woche trifft sich Poings Bürgermeister im bayerischen Wirtschaftsministerium mit Vertretern der Staatsregierung sowie der Deutschen Bahn um Klarheit darüber zu bekommen, ob und wann ein viergleisiger Ausbau geplant ist. Auf Nachfrage unserer Zeitung teilte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums mit, dass die Gutachter des Bundesverkehrsministeriums im vergangenen November die Ausbaustrecke München – Mühldorf – Freilassing positiv bewertet haben. „Allerdings konnte nur durch einen geänderten Projektzuschnitt ein deutlich positives Nutzen-

Kosten-Verhältnis erreicht werden.“ Heißt konkret: Der Bund befürwortet den zweigleisigen Ausbau ab Markt Schwaben Richtung Osten; der viergleisige Ausbau zwischen Ostbahnhof und Markt Schwaben hingegen wird als nicht vorrangig angesehen.

siehe auch:

Neue Ausbauplanungen München- Mühldorf: Nur in “optimiertem” Zuschnitt

Walpertskirchener Spange: Die kommt nicht mehr!

Passauer Neue Presse: Zu den Artikeln „Perspektiven im Wandel“ und „System statt bodenloser Dummheit“ in der Ausgabe vom 6. Januar. Beide Artikel setzten sich mit dem überlebenswichtigen Potenzial einer Bahnanbindung an den Flughafen München für die Region Inn-Salzach über die sogenannte „Walpertskirncher Spange“ und die völlig verkorkste Planung zu diesem Projekt auseinander.

Perspektiven im Wandel Dringener Bedarf: Eine Lebensader zum Flughafen

Passauer Neue Presse: Vor diesem Hintergrund kann in der Region der längst laufende Strukturwandel nur mit einer verbesserten Infrastruktur bewältigt werden. Und da reicht der Weiterbau der A 94 nicht aus, zumal sich ein Arbeitnehmer mit Durchschnittslohn kein tägliches Pendeln nach München leisten kann.
Hier sollte das Augenmerk wieder auf eine schnellstmöglich zu bauende Bahnanbindung an den Flughafen München und in die Flughafenregion gelenkt werden.

Walpertskirchener Spange Südeinschleifung Erding: Extreme Folgekosten

Süddeutsche.de

Der Bund favorisiert offenbar die Südeinschleifung der Walpertskirchener Spange. Die kostenintensivere Nordeinführung der Regionalbahn und S-Bahn über einen Kreuzungsbahnhof ist in der aktuellen Ausgabe des „Bedarfsplans der Bundeschienenwege“ nicht mehr als Alternative aufgeführt.

Erdinger Ringschluss ist noch lange nicht „rund“

Passauer Neue Presse: Erding. Die Trassenplanung für eine Anbindung der Bahn-Stammstrecke von Mühldorf nach München über die Walpertskirchner Spange und den Erdinger Ringschluss zum Münchner Flughafen sorgte im Sommer für Schlagzeilen. Statt der ursprünglich in Erding favorisierten Nordvariante der Walpertskirchner Spange, die in der Nähe des Militärflughafens in die in Richtung Zivilflughafen zu verlängernde S-Bahn einschleifen sollte, wurde seitens des bayerischen Wirtschaftsministeriums eine Südvariante im Stadtrat vorgestellt.

CSU-Lehmer: Wir sind 20 Jahre im Rückstand

Merkur-Online: Lehmer, der am Vortag eine CSU-interne Verkehrskonferenz besucht hatte, bezeichnete die Flughafenerschließung („Wir sind 20 Jahre im Rückstand“) als vorrangige Aufgabe, die zügig vorangetrieben werde. Allerdings sei er „nicht ganz euphorisch, weil auf dem Bundesverkehrswegeplan viel mehr Projekte stehen, als Geld da ist“.

Weiterbau Mühldorf: Schnell Geld bekommen

Mühldorfer Anzeiger:  Mühldorf – Vor der Verkehrskonferenz heute in Ampfing fordert Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber, den Bedürfnissen der Industrie endlich „annähernd gerecht“ zu werden. (..)

Wie sieht diese Priorisierung aus?

Der erste Schritt ist Tüßling, mit dem Bau der neuen Innbrücke ist der Anfang gemacht. Es folgt die Aufweitung der Kapazitäten nach München durch die Begegnungsabschnitte, die sehr wichtig ist für die Pendler und den Güterverkehr. Dann folgt die Anbindung des Flughafens, die Elektrifizierung, der Messeschwenk und am Ende der komplette zweigleisige Ausbau.

(Ver)kommt die Bahn in Ostbayern?

Passauer Neue Presse: Flughafenanbindung:Das Zauberwort heißt „Erdinger Ringschluss“. Über die „Neufahrner Kurve“ soll der Flughafen an die Bahn nach Passau und über die S-Bahn nach Erding und die „Walpertskirchener Spange“ an die Strecke nach Mühldorf angebunden werden, um Ostbayern, das südöstliche Oberbayern und das südwestliche Niederbayern an den Flughafen anzuschließen. Ein Erfolg ist, dass überhaupt Bewegung in das Thema kommt. Aber: Zeitpläne wurden mehrmals verschoben; eine Umplanung bei Erding lässt weitere Verzögerungen erwarten. Manko für Passauer Flugreisende: Nach jetzigen Planungen müssen sie mit ihrem Gepäck in Landshut umsteigen, die Regensburger fahren direkt. Und: Die teurere „Marzlinger Spange“ wurde vorerst ad acta gelegt.

Passau – München in 1:56 Stunden

Doch, das gab’s schon mal – vor genau 30 Jahren